Zahnfüllung
(Seitenzahnbereich)
Moderne Zahnfüllungen bestehen aus Kunststoffen (Composite, Compomer, Polyglas), Gold
oder Keramik. |
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Karies |
Kunststoffüllungen
Zahnfarbene Kunststoffe haben sich besonders im Frontzahnbereich bewährt. Ihr Einsatz im
Seitenzahnbereich ist umstritten. Mit Kunststoffen wird der Defekt schichtweise aufgebaut,
bis das Loch gefüllt ist. Die Haftung erfolgt an Schmelz und Dentin welche durch eine
Vorbehandlung conditioniert werden (SÄT-Technik). Die modernen zahnfarbenen
Füllungsmaterialien sind derartig perfekt, daß von der Läsion anschließend nichts mehr
zu sehen ist! |
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Amalgam |
Keramik- oder Kunststoffinlays
Bessere Zahnfüllungen im Seitenzahnbereich sind Inlays (Einlagefüllungen, teuer) aus
zahnfarbener Keramik oder Kunststoff. Keramik ist besonders biokompatibel und
verschleißarm. Das Inlay wird entweder aufwendig im Labor erstellt, vom Computer
(Cerec®) gefräst oder ist schon in der Fabrik vorgefertigt worden (Cerana-System®).
Anschließend werden die Einlagefüllungen und mit Hilfe der SÄT-Technik in den Zahn
eingeklebt. |
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Keramik |
Goldinlays
Ungeschlagen im "nicht sichtbaren Bereich" sind Einlagefüllungen aus Gold
(Inlays, 3/4 Kronen). Es handelt sich um eine besonders bewährte Füllungstherapie mit
den besten Langzeitergebnissen über mehrere Jahrzehnte. Auch hier wird das Inlay
aufwendig im Labor erstellt und mit einem Zement (Phosphatzement) in den Zahn eingeklebt.
Die Lebensdauer aller verschiedenen Füllungsarten läßt sich durch Prophylaxemaßnahmen
gegen Karies und Parodontose bedeutend verlängern.
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Gold |
Bei zu großem Substanzverlust des Zahnes bleibt nur eine Therapie mit ästhetischen
Kronen, die in Form von Schutzkronen einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Zähne
leisten können.

Amalgamfüllungen sind in den Katalogen der gesetzlichen und privaten
Krankenversicherungen enthalten. Die Beihilfe und private Versicherungen leisten meist
auch für Inlays im Rahmen des individuellen Versicherungsvertrages!
Meist halten die Versicherungen Goldinlays zum Normsatz von 2.3 GOZ für ihre Mitglieder
für ausreichend. Bei ästhetisch aufwendigeren Füllungen z. B. weißes Komposite oder
natürliche Keramikinlays, ist wegen der höheren Kosten mit Schwierigkeiten mit den
Erstattungsstellen zu rechnen.
Letztendlich muß sich der
Patient, der keine Amalgamfüllungen wünscht, über die Alternativen und die Kosten mit
seinem Zahnarzt unterhalten. |
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