Home Philosophie Symptome Diagnose Therapie Imaging Pinnwand Links

Amalgamfüllungen

Zu Amalgam gibt es verschieden Auffassungen die hier kurz dargestellt werden :

Die wissenschaftlich begründete Medizin sieht keine Gesundheitgefährdung durch Amalgam. Es handelt sich in der Tat um das bestuntersuchte Füllungsmaterial in der Zahnmedizin. Das gilt für die Anwendung wissenschaftlich anerkannte Untersuchungsmethoden. Unbestritten ist, daß sich durch Amalgamfüllungen Quecksilber in den verschiedenen Körperregionen des Menschen ansammelt (sog. tiefe Kompartimente).

Die alternative Medizin sieht in Amalgam ein großes Gefährdungspotential für die Gesundheit des Patienten (Amalgamallergie, Vergiftung). Das Material wird für alle möglichen Allgemeinerkrankungen verantwortlich gemacht, wie Müdigkeit, MS, Kopfschmerzen, Asthma usw..  Die alternative Medizin lehnt deshalb, die Verwendung von Amalgamfüllungen ab. Teilweise wird die Entfernung aller dieser Füllungen in Zusammenhang mit einer Entgiftungstherapie (z. B. DMPS ) gefordert.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel (ehemals Bundesgesundheitsamt) schränkt die Verwendung von Amalgam weitgehend ein -  kein Amalgam bei Kindern, sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Quecksilberallergie. Die Zahl der Amalgamfüllungen soll für den einzelnen Patienten so gering wie möglich sein. Amalgam soll nicht in unmittelbaren Kontakt zu Kronen, Brücken und Prothesen aus gegossenem Material verwendet werden. Keine Anwendung oder Entfernung von Amalgamfüllungen während Schwangerschaft und Stillzeit. Überhaupt soll Amalgam nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter verwendet werden.

euro.gif (883 Byte)
Die Amalgamfüllung ist die Normleistung der privaten und gesetzlichen Krankenkassen. Letztendlich muß sich der Patient, der keine Amalgamfüllungen wünscht, gemeinsam mit seinem Zahnarzt für eine andere kostenaufwendigere Methode entscheiden. Dies sind z. B. Inlays aus Gold, Kunststoff oder Keramik oder Kompositefüllungen. Diese Versorgungen sind ästhetisch schöner und führen nicht zu den bläulichen Amalgamverfärbungen der Zähne

 

 

 




Amalgam im Zahn

Zurück zu den Therapievorschlägen
© 2010 bei Dr. Justus Liebig und
ST!ART Werbeagentur

www.liebig.net